1. Frauen Fussball Club Alzenau

Satzung

 

des

1. Frauenfußballclub Alzenau

 

Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 10.06.2011 in Alzenau

 

 

§ 1 NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

 

  1. Der Verein führt den Namen „1. Frauenfußballclub Alzenau“, nach                                                        der Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e.V.“

  2. Sitz des Vereins ist in Alzenau.

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  4. Der Verein erkennt mit der Aufnahme in den BFV und BLSV die Satzung und Ordnungen des BFV, die darauf gestützten Anordnungen und Beschlüsse und sonstigen Entscheidungen sowie die einschlägigen Bestimmungen der Satzung und Ordnungen des DFB und des SFV, die Grundsätze des Amateursports, des Lizenzspieler-Statuts und sonstige durch die Entwicklung sich ergebende Änderungen bzw. Ergänzungen der bisherigen Bestimmungen, ferner die sich aus der Mitgliedschaft des BFV bei der Dachorganisation (BLSV) ergebenden Pflichten bzw. Folgen für den Verein als solchen und seine Mitglieder als bindend an. Der Verein haftet auch für die Verpflichtungen seiner Mitglieder, die sich aus der Mitgliedschaft des Vereins beim BFV ergeben. Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen im Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt.

 

§ 2 VEREINSZWECK, GEMEINNÜTZIGKEIT UND VEREINSTÄTIGKEIT

 

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Frauensports.
  2. Die Verwirklichung des Vereinszwecks erfolgt durch die Ausübung der Sportart Frauenfußball sowie die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, Festlichkeiten und dergleichen.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Sportfachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.

 

§ 3 VERGÜTUNGEN FÜR DIE VEREINSTÄTIGKEIT

 

  1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.
  2. Der Vorstand erhält für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung in Höhe von bis zu 720,- Euro/Jahr.
  3. Die Mitgliederversammlung wird ermächtigt, über die Höhe der Vergütung zu entscheiden.
  4. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
  5. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
  6. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeiten für den Verein entstanden sind.
  7. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  8. Vom Vorstand kann beschlossen werden, die Aufwandsentschädigung nach Absatz 2 und den Aufwendungsersatz nach Absatz 6 im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu begrenzen.
  9. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen und geändert wird.

 

§ 4 MITGLIEDSCHAFT

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber haften und sich in dem Beitrittsformular entsprechend zu verpflichten haben. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Die Aufnahme erfolgt zum Monatsbeginn, der Beitrag errechnet sich anteilig zum Jahresbeitrag. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag unter Beachtung des gemäß § 2 festgelegten Vereinszwecks. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  2. Mit der Aufnahme in den Verein verpflichtet sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Dies hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen.
  3. Mitglieder haben
  • Sitz- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung,
  • Informations- und Auskunftsrechts, soweit die Geheimhaltung nicht zum Wohle des Vereins notwendig ist
  • das Recht auf Teilhabe und Nutzung der Angebote des Vereins
  • das aktive und passive Wahlrecht bei Erfüllung der satzungsgemäßen Voraussetzungen.

 

Das aktive und das passive Wahlrecht steht Mitgliedern ab dem vollendeten 18. Lebensjahr zu. Mitglieder sollen durch Anregungen und Vorschläge die Vereinsarbeit fördern und an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Sie sind verpflichtet, den Verein in seinem gemeinnützigen Bestreben zu unterstützen.

    4.  Alle Mitglieder der Organe des Vereins sind ehrenamtlich tätig.

    5. Die Mitgliedschaft endet

  • mit dem Tod
  • durch Austritt
  • durch Ausschluss aus dem Verein
  • durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied sechs Monate mit der Entrichtung der Beiträge in Verzug ist.

   7. Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer        Frist von vier Wochen zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Den Nachweis des fristgerechten              Zugangs hat das Mitglied zu erbringen.Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,

       wenn es mit der Entrichtung von Beiträgen länger als sechs Monate in Verzug ist,

       wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,

       wenn es wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die          Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,

       wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,

       wenn es die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

       Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden                            Vorstandsmitglieder nachdem dem betroffenen Mitglied rechtliches Gehör gewährt worden ist. Ein              Antrag auf Ausschluss kann von jedem Mitglied gestellt werden. Gegen den                                                Ausschließungsbeschluss kann das Mitglied mit einer Frist von einem Monat nach Zugang die                    Mitgliederversammlung anrufen. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung in der                    nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss. Während des                      Ausschließungsverfahrens ruhen sämtliche Rechte des auszuschließenden Mitglieds.

   8. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Teil am Vereinsvermögen oder            einer Beitragsrückerstattung.

 

§ 5 MITGLIEDSBEITRÄGE

  1. Die Mitglieder zahlen eine Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe und Fälligkeit jeweils für die folgenden Geschäftsjahre entschieden wird. Die Entscheidung über eine Erhöhung ist den Mitgliedern spätestens zwei Monate vor Ende des laufenden Geschäftsjahres bekannt zu geben.
  2. Die Höhe der Aufnahmegebühr und die Höhe der Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt; sie dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wäre. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
  3. Bei einem begründeten Finanzbedarf des Vereins kann von der Mitgliederversammlung die Erhebung einer zusätzlichen Umlage in Form einer Geld- oder Arbeitsleistung beschlossen werden. Diese darf das 5-fache eines Jahresbeitrages nicht überschreiten. Eine Staffelung entsprechend der Beitragsordnung ist möglich.
  4. Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge und Umlage werden grundsätzlich im Bankeinzugsverfahren mittels Lastschrift eingezogen. In anderen Fällen hat das Mitglied für eine pünktliche Entrichtung der Aufnahmegebühr, des Beitrages und der Umlage zu sorgen. Die Mitgliedsbeiträge sind an den Verein spätestens am 15.01. eines laufenden Geschäftsjahres zur Zahlung fällig, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes bestimmt hat.
  5. Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
  6. Bei unterjährigem Eintritt wird der Beitrag quartalsmäßig berechnet.

 

§ 6 ORGANE DES VEREINS

     Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand (§ 7)
  • die Mitgliederversammlung (§ 8)

 

$ 7 VORSTAND

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens fünf Personen. Die Amtsinhaber müssen Vereinsmitglied sein. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben. Er wählt aus seinem Kreis einen Vorsitzenden.
  2. Der Verein wird gemäß § 26 Absatz 2 BGB vertreten. Es gilt das Vieraugenprinzip. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
  • die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Geschäftsführung des Vereins nach der Vereinssatzung
  • die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter
  • die Entscheidung über die Aufnahme von neuen Mitgliedern

    4.  Die Mitglieder des Vorstandes werden für zwei Jahre gewählt und bleiben so lange im Amt, bis ein            neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt wird

    5.  Scheidet ein Mitglied des Vorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt aus, so kann sich          der Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl ergänzen. Das                              hinzugewählte Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen                            Vorstandsmitglieder.

    6.  Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende und          im Verhinderungsfalle sein Vertreter nach Bedarf einlädt.

    7.  Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne                              Angelegenheiten im Umlaufverfahren per Email erfolgt. Es gelten, soweit nachfolgend nichts                     anderes bestimmt wird, die Bestimmungen dieser Satzung. Der Vorsitzende legt die Frist zur                     Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab             Zugang der Email-Vorlage sein. Die Email-Vorlage gilt dem Vorstandsmitglied als zugegangen, wenn         dem Absender der Email die Versendebestätigung vorliegt. Für den Nichtzugang ist der Email-                   Empfänger beweispflichtig. Widerspricht ein Vorstandsmitglied der Beschlussfassung über Email               innerhalb der vom Vorsitzenden gesetzten Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung               einladen. Gibt ein Vorstandsmitglied keine Stimme ab, so gilt dies als Zustimmung zum                               Umlaufverfahren und zur Beschlussvorlage.

    8. Der Vorstand kann mit Beschluss mit zweidrittel Mehrheit Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für           den Verein nach dieser Satzung tätige Personen ihres Amtes entheben, wenn eine Verletzung von             Amtspflichten oder der Tatbestand der Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Amtsausübung vorliegt.             Dem Betroffenen ist vor der Entscheidung rechtliches Gehör zu gewähren.

 

§ 8 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben soweit diese nicht dem Vorstand obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:
  • Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl der Mitglieder des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer und weiterer Ehrenämter gemäß dieser Satzung
  • die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Beiträgen und Umlagen
  • die Festsetzung der Höhe der Vergütung für den Vorstand
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Änderung der Satzung
  • Auflösung des Vereins
  • Erlass von Ordnungen
  • Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder

    2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres statt.           Eine außerordentliche Mitgliederversammlung – für deren Berufung und Durchführung die gleichen           Bestimmungen gelten wie für die ordentliche Mitgliederversammlung – ist einzuberufen:

  • wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt
  • wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen. Das Erfordernis der Einladung ist erfüllt, wenn die Einladung im Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Alzenau veröffentlicht wird. Der Fristenlauf für die Ladung beginnt mit dem Erscheinungsdatum des Amts- und Mitteilungsblattes der Stadt Alzenau. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Fristgemäß gestellte Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Anträge müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Nach Ablauf der Frist gestellte Anträge können zur Entscheidung in der Mitgliederversammlung nur durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten zugelassen werden. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann, soweit dies notwendig ist, mit einer Frist von zwei Wochen eingeladen werden.

    3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden bei dessen Verhinderung von einem vom                     Vorstand bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die                     Mitgliederversammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das             Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der                                     Versammlungsleiter alleine den Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine                   Entscheidungen sind unanfechtbar. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die           Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlausschuss, bestehend aus drei Personen.

    4. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser Satzung nicht eine Art             der Abstimmung zwingend bestimmt ist. Stehen bei einer Wahl zwei oder mehr Kandidaten zur                   Abstimmung, so ist immer geheim mit Stimmzetteln zu wählen. Stimmenthaltungen gelten als nicht           abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt. Eine ordnungsgemäß einberufene                                   Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme.                                                 Stimmrechtsübertragungen sind nicht möglich. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der             abgegebenen Stimmen gefasst. Für Satzungsänderungen ist eine ¾ Mehrheit der abgegebenen               gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine Mehrheit         von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

    5. Mitglieder ab dem 16. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind teilnahme- jedoch nicht                       stimmberechtigt. Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer             zu unterschreiben.Es muss enthalten:

  • Ort und Zeit der Versammlung
  • Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers
  • Zahl der erschienen Mitglieder
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit
  • die Tagesordnung
  • die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der JA-Stimmen, Zahl der NEIN-Stimmen)
  • die Art der Abstimmung
  • Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut
  • Beschlüsse in vollem Wortlaut

Jedes Mitglied hat das Recht auf Einsicht in das unterzeichnete Versammlungsprotokoll.

§ 9 KASSENPRÜFUNG

  1. Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten zwei Kassenprüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines in rechnerischer und sachlicher Hinsicht. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen.
  2. Sonderprüfungen sind möglich.
  3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfhandlungen und empfehlen dieser ggf. in ihrem Prüfbericht die Entlastung des Vorstandes. Der Prüfbericht der Kassenprüfer ist dem Vorstand spätestens drei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung vorzulegen.

§ 10 HAFTUNG

  1. Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 500,00 € im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Veranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 11 DATENSCHUTZ

  1. Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes- Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung. Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung der Erfassung zustimmen.
  2. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
  3. Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.
  4. Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.
  5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

§ 12 AUFLÖSUNG DES VEREINS

         Änderung des Zwecks und die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit            einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Sofern die                    Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes gem. § 7                  dieser Satzung gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der Verein aus          einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Bei Auflösung des Vereins            oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Alzenau,            die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 13 PRACHREGELUNG

         im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktionsbezeichnungen die weibliche oder            männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und              Männern besetzt werden.

§ 14 INKRAFTTRETEN

         Satzung wurde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 17.06.2014 in Alzenau beschlossen          und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.